Millionäre mit Volldampf: Die Formel-1-Fahrer

Rotes Rennauto

Sie rasen mit den Autos ihrer Chefs Runde um Runde. Dabei verfahren Sie den teuersten Sprit, den die Boxengasse hergibt. Und am Ende spritzen sie ungeniert mit Champagner aus der Magnum-Flasche um sich. Ziemlich dekadent! Formel 1-Fahrer leben buchstäblich in Saus und Braus – und verdienen dabei eine echte Stange Geld.

 

Mit Volldampf voraus

Sebastian Vettel ist nicht nur im Rennen spitze. Nein, der 27-jährige ist auch ganz vorn mit dabei, wenn es ums Geld verdienen geht. Sein geschätztes Vermögen beträgt satte 55 Millionen Euro. Von seinem Rennstall Red Bull erhält er stattliche 16 Millionen Euro Jahresgehalt, sein Vertrag läuft dort noch bis 2015. Zusammen mit seinen Einnahmen als Werbeträger wird sein Einkommen für das Jahr 2014 auf 22 Millionen Euro geschätzt. Da ist schon mal das ein oder andere Anwesen in der Schweiz drin. Und die nächste Magnum Flasche Veuve Clicquot könnte auch aus der Portokasse bezahlt werden. Die Pole-Position teilt er sich mit den Ferrari-Piloten Alonso und Räikkönen.

 

Formel 1 kein Garant für goldene Wasserhähne

Während Nico Rosberg als „Ärmster“ der zweistelligen Formel 1-Millionäre gerade mit knappen 12,95 Millionen Euro schauen muss, wie er über die Runden kommt, gibt es am Ende der Liste Fahrer, die es noch ärger trifft. Marcus Ericson und Kamui Kobayashi aus dem Rennstall Caterham sind die wohl am schlechtesten bezahlten Fahrer der Formel 1. Ihre Gehälter werden auf 161.800 Euro geschätzt. Mancher Manager würde dafür noch nicht einmal zum nächsten Geschäftstermin fahren. Wie schnell sich der Marktwert eines Fahrers ändern kann, zeigt jedoch wieder das Beispiel Vettel: Vor fünf bis sechs Jahren lag dessen Gehalt bei knapp 3 Millionen Euro.

 

24 Startplätze für die Altersvorsorge

Traum vieler kleiner und großer Jungs ist eine Karriere in der Formel 1. Eine konkrete Ausbildung, um irgendwann einen der 24 Startplätze zu ergattern, gibt es leider nicht. Die Meisten starten früh in Kart-Vereinen (siehe auch Schumi und Vettel). Um dann tatsächlich in den Kreis der Formel 1-Ikonen aufgenommen zu werden, braucht es Glück, Talent und gute Sponsoren. Wer es dann aber unfallfrei durch die Saison schafft, braucht sich bei einem soliden Lebensstil keine Gedanken mehr um Altersarmut zu machen.

 

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Majestätisch reisen – Mit dem Zug!

Zug im Sonnenuntergang

Bei diesen Zügen ist der Weg das Ziel: In Asien und Afrika, aber auch in Europa sind exklusive Luxuszüge unterwegs, deren Passagiere einen ausgezeichneten Service, prachtvolle Kabinen und erlesene Mahlzeiten genießen können. Hier ein Überblick über die spektakulärsten Züge weltweit.

 

Mit dem Luxuszug durch Europa

Der Moskau-Nizza-Zug fährt seit 1914 und war die erste direkte Zugverbindung zwischen Frankreich und Russland. Die Reise dauert zwei Tage und führt quer durch Europa, sodass der Gast unterwegs Eindrücke von verschiedenen europäischen Metropolen von Minsk über Wien bis Mailand gewinnen kann.

Für all jene, die lieber das nördliche Europa erkunden möchten, ist eine Fahrt mit dem Royal Scotsman wohl eher das Richtige. Er verkehrt im Zeitraum von April bis Oktober und fährt dabei von Edinburgh bis ins schottische Hochland. Die Reise nimmt bis zu acht Tage in Anspruch. Seine zwei Speisewagen sind mit Mahagoni vertäfelt, der Salon ist mit luxuriösen Sofas und Sesseln ausgestattet, und auch eine Außenterrasse, die an sonnigen Tagen zum Verweilen einlädt, steht den 36 Fahrgästen zur Verfügung.

 

Afrika und Asien per Zug entdecken

Der Zug "The Indian Maharaja" besteht aus insgesamt 21 Wagen, die opulent ausgestattet sind. Jede Kabine verfügt über zwei Einzel- oder ein Doppelbett sowie über einen Safe, eine Musikanlage, ein Telefon und eine Dusche. Darüber hinaus gibt es zwei Restaurants, die neben regionalen Spezialitäten auch internationale Gerichte anbieten. Zudem verfügt der Indian Maharaja über eine Bibliothek, eine Bar, eine Lounge, einen Spa-Wagen und ein Business Center.

Der Zug "Pride of Africa" verkehrt im südlichen Afrika, auf der Strecke Kapstadt – Dar Es Salaam. Er gilt als der luxuriöseste Zug der Welt, weshalb auch von den Gästen ein gewisser Dress-Code verlangt wird. Da es sich um einen Hotelzug handelt, fährt er in einem eher gemächlichen Tempo, sodass die Reise rund 14 Tage in Anspruch nimmt.

 

Zug statt Flugzeug

Wer fremde Länder in all ihren Facetten kennenlernen möchte, sollte vom Flugzeug auf den Zug umsteigen: Luxuszüge wie der Royal Scotsman oder der Pride of Africa ermöglichen es ihren Passagieren, Landschaften entspannt aus der Kabine zu entdecken und sich dabei an einer einmaligen Ausstattung und einem erstklassigen Service zu erfreuen.

 

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Wie gewonnen, so zerronnen – Pechvögel der Lotteriegeschichte

Lose mit einer Niete

Die Geschichte der Lotterie ist untrennbar mit der Geschichte tragischer Pechvögel verknüpft, die am Ende mit leeren Händen dastehen. Die Bandbreite reicht vom verlorenen Lotterieschein über den Ausstieg aus der Tippgemeinschaft zum falschen Zeitpunkt bis hin zu knapp verpassten Jackpots in Millionenhöhe…

 

Gewonnen! Oder doch nicht?

Der Lotterieschein, der eigentlich zu einem Gewinn in Millionenhöhe geführt hätte, aber vergessen in der Küchenschublade liegt: Das ist wohl der Klassiker unter den negativen Lotteriegeschichten. Andere Menschen halten über Jahre und Jahrzehnte der gleichen Tippreihe die Treue, nur um sie dann genau zum falschen Zeitpunkt zu ändern. Ein Softwareexperte aus dem amerikanischen Städtchen Albany hatte ebenfalls kein gutes Timing: Er war jahrelang Mitglied einer Tippgemeinschaft. Da ihn plötzlich ein schlechtes Gefühl überkam, entschied er sich für den Ausstieg. Die Freunde versuchten, ihn zum Weitermachen zu überreden, aber ohne Erfolg. Die Tippgemeinschaft tippte ohne ihn – und räumte den Jackpot in Höhe von 40 Millionen Dollar ab, also etwa 28 Millionen Euro. Der Softwareexperte ging leer aus.

 

Ein Leben in Saus und Braus

Auch dann, wenn es mit dem Gewinn klappt und mehrstellige Millionenbeträge auf dem Bankkonto landen – eine Garantie für ein finanziell sorgenfreies Leben ist das keineswegs. So konnte sich ein Koch aus Boston über einen hohen Lotteriegewinn freuen und machte bereits Pläne für seine Zukunft. Diese konnte er jedoch nicht in die Tat umsetzen, da er wenige Tage später an einem Herzinfarkt starb. Andere Gewinner verlieren den Bezug zur Realität und leben fortan in Saus und Braus. Teure Autos, Villen, Reisen um die Welt: Am Ende steht dann oft der Bankrott. Auch in Deutschland machen immer wieder Lotteriegewinner auf sich aufmerksam, die das Maß verloren haben, so zum Beispiel der landesweit bekannte "Lotto-Lothar", der am Ende seiner wilden Jahre nicht nur pleite, sondern auch leberkrank war.

 

So bleibt das (finanzielle) Glück dauerhaft erhalten

Lotterieteilnehmer können aus den Schicksalen der vielen Lotteriepechvögel eines lernen: Wenn eines Tages der große Gewinn an die Tür klopft, ist es besonders wichtig, auf dem Boden zu bleiben, sich mit guten Freunden und Beratern zu umgeben und das Geld sicher anzulegen – damit das Glück auch dauerhaft erhalten bleibt.

 

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Glückskinder – Gibt es sie wirklich?

Glückskinder am See

Oft scheint es, als ob einige Menschen das Glück gepachtet hätten, während andere ständig mit finanziellen, beruflichen oder emotionalen Krisen zu kämpfen haben. Doch gibt es sie wirklich – die Glückskinder? Genforscher und Psychologen haben Erstaunliches herausgefunden.

 

Liegt das Glück in den Genen?

Seit den 1970er Jahren befragt die Europäische Kommission regelmäßig, wie glücklich die Bewohner der einzelnen Länder Europas sind. Die Dänen liegen dabei immer ganz vorn, denn 96 Prozent sagen von sich selbst, dass sie persönlich glücklich mit sich und ihrem Leben sind – so viele wie in sonst keinem Land. Das gibt Anlass zu der Frage, ob Glück genetisch bedingt ist. Zwei Wissenschaftler aus Warwick in Großbritannien bejahen das zumindest teilweise. Sie haben 143 Länder untersucht und dabei herausgefunden, dass die Menschen in Ländern, die nur einen geringen genetischen Abstand zu Dänemark haben, glücklicher sind als in solchen, die sich genetisch stark von ihnen unterscheiden. Andere Faktoren wie zum Beispiel die ähnlichen Sozialsysteme oder die geografische Nähe wurden bei diesen Studien herausgerechnet. Außerdem fanden Sie heraus, dass in Dänemark nur sehr wenige Menschen eine bestimmte Form des Serotonin-Transporter-Gens 5-HTTLPR aufweisen – und eben dieses macht die Menschen anfälliger für Depressionen.

 

Alles eine Frage der Einstellung

Viele Wissenschaftler sehen die Gründe dafür, dass die Dänen am glücklichsten sind, darin, dass ihr Land eine lange demokratische Tradition mit einem hohen Grad an Mitbestimmung aufweist. Auch die Tatsache, dass Dänemark – ähnlich wie die Schweiz oder Island – eine zuverlässige Regierung hat und das Maß an sozialer Ungerechtigkeit vergleichsweise gering ist, sollten berücksichtigt werden. Eine noch sehr junge Forschungsrichtung, die Positive Psychologie, weist zudem darauf hin, dass positive Emotionen eine wichtige Rolle für die Ausformung des Charakters spielen. Anders ausgedrückt: Menschen mit einer optimistischen, positiven Einstellung haben meist ein erfüllteres Leben als jene, die stets das sprichwörtliche Haar in der Suppe suchen.

 

Optimistisch durchs Leben gehen

Ein Schlüssel zur Glücks-DNA existiert leider nicht, es gibt jedoch Hinweise darauf, dass die Neigung zu Depressionen genetisch vererbt wird. Darüber hinaus spielen individuelle Charakterzüge jedoch eine wesentliche Rolle: Je positiver und optimistischer ein Mensch eingestellt ist, umso glücklicher und ausgeglichener ist er.

 

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Teppichboden, Champagner und ganz viel Beinfreiheit: Reisen wie die Superreichen

Luxusflieger mit Champagner

Wenn der Kontostand stimmt, kann man ganz schön abheben – und das nicht nur im übertragenen Sinne. Für erlesenen Luxus auf Reisen sorgen die neuen Flugzeuge, die Hersteller wie Airbus und Boeing individuell für ihre besonders zahlungskräftigen Kunden gestalten: Champagner, Kingsize-Bett und Flatscreen ersetzen die kalten Brötchen und die engen Reihen der eintönigen Massenflieger. Die Superreichen haben eben Ihre eigenen Reiseansprüche.

 

Neue Flieger für Milliardäre: Flugzeugbauer setzen auf luxuriöse Ausstattung

 

Wieso Massenware produzieren, wenn man auch Luxus vom Feinsten anfertigen kann? Die größten Flugzeughersteller wenden sich zunehmend den Wohlhabendsten unter den Reisenden zu und entwerfen exklusive Linienflugzeuge mit erstklassiger Luxus-Ausstattung. Bereits seit Ende der 90er Jahre zeichnet sich der Trend zur gehobenen Flugzeugeinrichtung ab. Angesichts der wachsenden Gruppe der milliardenschweren Reisenden aus dem Mittleren Osten, Russland und China, gewinnt diese Tendenz zunehmen an Bedeutung. Anstatt nur Entertainment-Center und großzügige Sofasitze einzubauen, entwerfen die Flugzeugbauer mittlerweile fliegende Luxusoasen, die jeden Wunsch der wohlhabenden Passagiere wahr werden lassen.

 

Luxus statt Economy: Wenn Kostenfragen an Relevanz verlieren

 

Um den Wünschen ihrer neuen, superreichen Zielgruppe gerecht zu werden, geben die Flugzeughersteller sogar spezielle Studien in Auftrag. Die Ergebnisse helfen bei der Entwicklung von maßgeschneiderten Designs, die höchste Ansprüche erfüllen. Ob Kingsize-Bett, Ledersessel, Mahagoni-Vertäfelung oder Wellnessbereich – alles ist möglich, um ein privates, einladendes Ambiente mit familiärer Stimmung für Milliardäre zu erschaffen. Über viel Flexibilität sollen die Superreichen auch an Bord eines Linienfliegers verfügen und an Individualität darf es ebenfalls nicht fehlen. Daher begeistern die neuen Maschinen der Flugzeugbauer durch Großzügigkeit, Komfort und Rundum-Service. Ob für den Familienclan des arabischen Öl-Scheichs oder für den glamourliebenden russischen Oligarchen – wenn der Kontostand stimmt, erfüllt der Luxusflieger jeden individuellen Wunsch.

 

Bei den schwerreichen Reisenden befolgen die Ansprüche ihre eigenen Gesetze. Da die Wohlhabenden auch für die Flugzughersteller eine zunehmend interessantere Zielgruppe darstellen, werden neue Linienflieger entworfen, die Luxuswünsche wahr werden lassen. Kosten und Mühen sind irrelevant, wenn die Reisewünsche der Milliardäre in Erfüllung gehen sollen. Daher bietet die Ausstattung der neuen Luxusflieger exklusive Highlights in Dimensionen für Kreditkarten ohne Limit.

 

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Zusatzchancen nutzen: Renten-Joker & Millionen-Joker

Wer ein Los der NKL-Lotterie kauft, kann auf vielfältige und ansprechende Gewinne beim Hauptspiel hoffen. Mit zwei Spielergänzungen lassen sich die Gewinnchancen noch erhöhen: den Renten-Joker und den Millionen-Joker. Beide Spielergänzungen setzen eine Teilnahme an der NKL-Lotterie voraus.

 

Attraktive 10-Jahres-Renten gewinnen

 

Zehn Jahre lang monatlich einen hohen Betrag auf dem Konto zu verzeichnen, muss kein Traum bleiben. Beim NKL-Renten-Joker freuen sich jeden Monat fünfzig Gewinner über eine Zahlung in drei verschiedenen Stufen:

 

  • 1 x 5.000 Euro
  • 4 x 3.000 Euro
  • 45 x 1.000 Euro

Alle diese Monatsraten empfangen die Gewinner zehn Jahre lang. In der höchsten Stufe bedeutet das eine Gesamtsumme von 600.000 Euro. Dieses Geld kassieren Teilnehmer steuerfrei, sie müssen es beim Finanzamt nicht als Einkünfte angeben. Stirbt der Gewinner während der Auszahlphase, erhalten die Erben die weiteren Rentenbeträge. Diese Spielergänzung kostet pro Klasse 5 Euro.

 

Millionen-Joker: Zusätzliche Chancen auf 1 Million Euro

 

Bei der NKL-Lotterie können Losbesitzer zahlreiche Summen in Millionenhöhe gewinnen. Wenn sie bei der Spielergänzung Millionen-Joker teilnehmen, kommen 230 weitere Chancen auf 1 Million Euro hinzu. In der 1. Klasse warten 10 dieser Preise, pro folgender Klasse steigert sich die Anzahl. In der 6. Klasse stehen 100 x 1 Million Euro zur Verlosung. Im Gegensatz zum Renten-Joker können Interessierte bei dieser Spielergänzung wie in der NKL-Lotterie Losanteile kaufen. Ein ganzes Los kostet 28 Euro, die Stückelungen betragen 1/2, 1/4, 1/8 und 1/16. Der Preis und der mögliche Gewinn reduzieren sich in gleichem Maße.

 

Teilnahme an Spielergänzungen beim Loserwerb festlegen

 

An diesen beiden Spielerweiterungen können sich nur Besitzer eines NKL-Lotterie-Loses beteiligen, beim Kauf müssen sie sich für oder gegen den Renten-Joker und den Millionen-Joker entscheiden. Ein Los für die Hauptlotterie inklusive dieser Spielergänzungen können Interessierte auch nach dem Start einer NKL-Lotterie erwerben. Sie müssen dann aber die bisher angefallenen Kosten nachzahlen. Am besten steigen sie deshalb vor dem Beginn der 1. Klasse ein. Die 133. NKL-Lotterie startet am 1. Oktober. Sichern  Sie sich am besten gleich Ihr Los, denn nur wer mitspielt, kann auch gewinnen.

Steuerregelungen bei Lotteriegewinnen

Nach einem hohen Lotteriegewinn stellt sich meist zunächst die Frage, ob Gewinner die Summe beim Finanzamt angeben und wie viel Steuern sie zahlen müssen. Die Antwort fällt positiv aus: Der Staat fordert weder die Angabe in der Einkommenssteuererklärung noch Steuern.

 

 

 

Gewinne zählen nicht als Einkommen



Das liegt an der gesetzlichen Wertung von Lotteriegewinnen: Der Staat betrachtet sie nicht als Arbeits- oder Kapitaleinkommen, auf welches er Steuern erhebt. Stattdessen wertet er diese Gewinne als steuerfreien Betrag aus einer Lotterieteilnahme. Diese Einordnung lässt sich leicht nachvollziehen: Verlangt er auf Erträge Steuern, muss er auch die damit im Zusammenhang stehenden Ausgaben als steuermindernd anerkennen. Im Falle von Lotterien würde das bedeutet, dass er die Ausgaben für Lose als steuerreduzierende Beträge akzeptieren müsste. Unter dem Strich wäre das für den Staat ein schlechtes Geschäft, die Steuerausfälle würden die Steuereinnahmen übertreffen. Deswegen beschränkt er sich darauf, auf die Lose eine Lotteriesteuer von 20 % des Bruttopreises zu verlangen.

Nur Erträge aus Vermögen zu versteuern



Lotteriegewinner müssen sich erst mit Steuern beschäftigen, wenn sie den Gewinn oder Teile davon anlegen. Bei Erträgen aus Festgeldkonten, aus Aktiengeschäften und aus anderen Kapitalanlagen zahlen sie Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer. Die Abgeltungssteuer beträgt 25 %, 5,5 % Solidaritätszuschlag kommen auf die Steuersumme hinzu. Im Ergebnis zieht der Staat bei Nicht-Konfessionellen 26,375 % ein. Das Bequeme: Die Banken überweisen die Steuern automatisch, die Forderung ist damit abgegolten. Gewinner müssen sich um nichts Weiteres kümmern, sie müssen die Erträge nicht in der Steuererklärung eintragen und belegen. Überhaupt keine Steuern müssen Vermögende stemmen, wenn sie das Kapital auf einem unverzinsten Girokonto liegen lassen. Das empfiehlt sich aber nicht, damit verzichten sie auf viel Geld. Sie sollten die Summe lieber renditeträchtig, aber nicht zu risikoreich anlegen. Dann können sie bei einem hohen Gewinn allein von den Erträgen leben.

Sämtliche Lotteriegewinne steuerfrei einstreichen



Gewinnt jemand 1 Million Euro, verzeichnet er den vollen Betrag auf seinem Konto. Eine Forderung des Finanzamts muss er nicht befürchten. Die Steuerpflicht greift erst, wenn aus diesem Kapital Einkünfte entstehen. Da Banken die Abgeltungssteuer aber automatisch einbehalten, bedeutet das keinen Aufwand.

 

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Studie: Viele würden nach einem Lotteriegewinn ihren Job behalten

Wie agieren Menschen, wenn sie in einer Lotterie einen hohen Betrag gewinnen? Würden sie sofort den Job kündigen und es sich gut gehen lassen? Dieser Frage widmete sich das US-Meinungsforschungsinstitut Gallup.

Bei 10-Millionen-Dollar-Gewinn: Die meisten würden weiterarbeiten


Die Ergebnisse dieser Befragung von repräsentativ ausgewählten US-Amerikanern überrascht: Gallup fragte, ob sie bei einem Gewinn von 10 Millionen Dollar mit dem Arbeiten aufhören würden. 68 % verneinten dies, bei einer Umfrage 2005 lag der Wert bei 61 %. Dabei könnten die Glücklichen bei einer solchen Summe leicht von den Erträgen wie Zinsen und Dividenden leben. Die Forscher erklären dieses Resultat mit der großen Bedeutung, die die meisten Menschen dem Job zumessen. Für sie gehört er zum Lebensalltag, sie identifizieren sich mit der Tätigkeit. In der Finanzkrise mit der stark angestiegenen Arbeitslosigkeit hat der Wert der Arbeit sogar noch zugenommen. Viele wissen zu schätzen, dass sie über einen Arbeitsplatz verfügen.

Ähnliche Ergebnisse in Deutschland


Auch das Institut YouGov Deutschland beschäftigte sich im Auftrag einer Lotterie mit dieser Thematik. Die Klassenlotterie wollte erfahren, ob Gewinner ihr Berufsleben ändern würden. Aber nur 13 % der Befragten würden sich dauerhaft aus dem Arbeitsleben zurückziehen. 54 % würden dagegen weiter einen Beruf ausüben, ihre Situation aber in irgendeiner Weise ändern. 9 % würden eine kurze Auszeit nehmen, 11 % würden sich nach einem anderen Job umsehen. 17 % ziehen eine verkürzte Arbeitszeit in Betracht, weitere 17 % wollen vorzeitig in den Ruhestand gehen.

Arbeit hat hohen Stellenwert


Beide Befragungen belegen, dass sich nur wenige Menschen bei einem hohen Lotteriegewinn für Müßiggang entscheiden würden. Die meisten würden weiterhin einer Tätigkeit nachgehen. Dabei zeigt die detailliertere Umfrage aus Deutschland, dass sich viele aber eine Änderung vorstellen können. Sie wollen mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz, zum Beispiel durch einen Jobwechsel, eine reduzierte Arbeitszeit oder durch die Aussicht auf einen früheren Rentenbeginn.

 

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Die atemberaubenden Privatinseln der Reichen und Schönen

Wer in der Welt der Schönen und Reichen von Bedeutung ist, hat einiges an Besitz vorzuweisen. Neben einem angemessenen Haupthaus und einem Fuhrpark zählen dazu oftmals Luxusartikel und exklusive Besonderheiten wie beispielsweise eine Privatinsel. Tatsächlich besitzen zahlreiche bekannte Unternehmer, aber auch Schauspieler, Musiker und andere Personen im Rampenlicht ein eigenes Eiland. Ob in der Wildnis Kanadas, der tropischen Hitze der Südsee oder ganz klassisch in der Karibik – die Privatinsel ist Rückzugs- und Erholungsort. Und oftmals ein exklusives Schmuckstück, auf das nur wenigen Besuchern Zutritt gewährt wird.

 

Exklusive VIP-Verstecke mit Traumblick


Für einige Prominente wie Moderator Jörg Pilawa ist eine eigene kleine Insel Erfüllung eines lang gehegten Traums: Einmal ein Stück Land besitzen, ohne störende Nachbarn, fernab vom Alltag, eine Oase der Ruhe, die jederzeit Entspannung und Erholung verspricht. Zahlreiche VIPs legen sich ihr traumhaftes kleines Eiland aber auch mit einem Hintergedanken zu: Eine eigene Insel verheißt Privatsphäre für alle, deren Leben bis zu einem gewissen Grad nicht mehr privat ist, weil sie aufgrund ihres Berufs stets im Rampenlicht stehen. Kein Wunder also, dass vor allem sehr abgelegene Inseln wie die der fantastischen Atolle von Französisch-Polynesien oder die nicht minder zauberhaften Fidschis von prominenten Zeitgenossen gekauft werden. Sie versprechen entspannten Traumurlaub ohne Paparazzi. Aufgrund ihrer Nähe zu den USA sehr beliebt sind aber auch die zahlreichen kleinen Inseln der Karibik – zumindest unter US-amerikanischen Prominenten. So besitzt zum Beispiel Schauspieler Johnny Depp die Bahamas-Insel Little Halls Pond Cay mit wunderbaren Puderzuckerstränden und einem Binnensee. Der Abenteurer und Unternehmer Richard Branson ist Besitzer von Necker Island/British Virgin Islands und Schauspieler Eddie Murphy ist stolzer Eigentümer der Bahamas-Insel Rooster Cay.

 

Atemberaubende Schönheit für alle


Aber nicht alle VIPs hüten und beschützen ihre Inselschätze eifersüchtig vor fremden Blicken: Schauspieler Leonardo DiCaprio geht mit seiner Karibikinsel Blackadore Caye einen eigenen Weg. Statt die langgestreckte Insel mit weißen Traumstränden vor der Küste Belizes allein zu genießen, hat sich der Mime auf die Fahnen geschrieben, die atemberaubende natürliche Schönheit des Areals nahe des weltberühmten Riffs zu schützen. Geplant ist es, ein exklusives, aber umweltfreundliches Ferienresort zu errichten, das weitgehend auf erneuerbare Energien und Umweltschutz setzt – und die Schönheit von Insel und Riff im Prinzip für Jedermann zugänglich macht.

 

Trauminseln für Jedermann?

 

Ob Kindheitstraum und Versteck, viele prominente Zeitgenossen gönnen sich den Luxus einer eigenen kleinen Insel in schönster Lage. Während die einen auf Abgeschiedenheit und Privatsphäre setzen, machen andere ihre traumhafte Zuflucht zahlungskräftigen Gästen öffentlich. Wer selbst unter die Inselbesitzer gehen möchte, muss dafür übrigens kein Großverdiener oder gar Millionär sein: Am 4. Juli wurde in der 132. NKL-Lotterie eine private Trauminsel im Wert von 3 Millionen Euro verlost!

 

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Gedankenspiel - was bekommt man für eine Million Euro?

Lotterien sind gleich um ein Vielfaches gefragter, wenn sie neben guten Chancen für mittlere Gewinnsummen mindestens eine Million Euro als Hauptpreis ausspielen. Viele Lotterieteilnehmer träumen davon, durch eine glückliche Fügung Millionär zu werden und sich fortan ein angenehmes Leben leisten zu können. Eine Million Euro können viele Träume erfüllen – doch was lässt sich mit einem solchen Geldbetrag tatsächlich anfangen?

 

Der Immobilienkauf und andere Formen der Geldanlage

 

Bei einer Anlage mit drei Prozent Zinsen würde der Lotterie-Gewinn von einer Million Euro dauerhaft 2.500 Euro Bruttoertrag je Monat einbringen. Nach dem Abzug der Abgeltungssteuer zuzüglich des Solidaritätsbeitrages und der Kirchensteuer bleiben 1.750 Euro als dauerhaftes Zusatzeinkommen übrig, ohne dass sich der angelegte Betrag verringert. Höhere Gewinne lassen sich bei geschickter Aktienauswahl durch Dividenden oder durch den Abschluss einer Rentenversicherung mit Einmalbeitrag und Sofortauszahlung erzielen. Im Gegensatz zur schlichten Geldanlage gehört ein Eigenheim zu den Träumen fast aller Lotterie-Gewinner. Mit einer Million lässt sich ein geräumiges und komfortables Eigenheim in hervorragender Lage kaufen oder nach eigenen Wünschen bauen. In der Regel reicht der Lotterie-Gewinn auch für die dazugehörige Wunsch-Inneneinrichtung.

 

Ein Wagen, Schmuck und eine tolle Reise

 

Viele Lotterie-Teilnehmer träumen davon, sich mit einer gewonnenen Million einen tollen Sportwagen zu kaufen. Dieser Wunsch ließe sich im Falle des Gewinns natürlich problemlos verwirklichen. Des Weiteren bietet sich der Millionengewinn für die Finanzierung einer Luxus-Reise an. Fast jeder Mensch träumt von verschiedenen Orten, die er unbedingt einmal besuchen möchte. Mit dem Millionengewinn lassen sich auch diese Träume leicht erfüllen. Am schönsten wird die Luxus-Reise mit einem eigenen Boot. Mit einer Million Euro lässt sich durchaus eine schnittige Yacht in gehobener Ausstattung erwerben. Auch wertvoller Schmuck ist nicht nur ausgesprochen chic, sondern zugleich als Form der Geldanlage geeignet.

 

Wünsche erfüllen und Geld anlegen

 

Die meisten Gewinner erfüllen sich von ihrer Million einen Lebenstraum und legen einen Teil des Geldes sicher an, so dass sie auch langfristig von ihrem Lotterie-Gewinn profitieren. Zusätzlich spenden die meisten erfolgreichen Lotterie-Teilnehmer einen Teil ihres durch eine glückliche Fügung erhaltenen Geldes für wohltätige Zwecke oder sie unterstützen direkt Menschen aus ihrer Familie oder ihrem Bekanntenkreis. Auch die Möglichkeit, Hilfe leisten zu können, gehört zu den Träumen vieler Lotterie-Teilnehmer.

 

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Zahlen waren gestern: Bingo einmal anders

Bingo Spiel in einem Pub

Das Zahlen-Bingospiel kennt vermutlich jeder. Vor allem in den USA, in Großbritannien und auf den Philippinen ist es sehr beliebt. Seit einiger Zeit verbreiten sich einige witzige bis kuriose Bingo-Varianten, die aber vor allem eines sind: unterhaltsam. Wer weiß – vielleicht bekommen Sie auch Lust auf ein Spielchen?

 

Bullshit-Bingo oder Buzzword-Bingo: Das gleiche Spiel

 

Bullshit Bingo – auch als Besprechungs- oder Buzzword Bingo bekannt – wird nicht mit Zahlen, sondern mit Wörtern oder Ausdrücken gespielt, die während eines Meetings, einer Präsentation oder in einer vergleichbaren Situation genannt werden. Häufig handelt es sich dabei um nichtssagende Floskeln oder auch Fachphrasen, die der Unterstreichung der eigenen Wichtigkeit dienen. Die Regeln sind im Prinzip die gleichen wie beim Zahlenbingo. Ist eine Reihe, Spalte oder Diagonale auf der Karte komplett ausgestrichen, muss der Gewinner aufstehen und "Bingo!" bzw. "Bullshit!" rufen. Das Ziel dabei liegt unter anderem darin, die Teilnehmer des Meetings auf die übermäßige Verwendung von nutzlosen Ausdrücken hinzuweisen.

 

Erfunden wurde das Spiel im Jahr 1993 während einer Präsentation, und zwar von Wissenschaftler Tom Davis bei Silicon Graphics, einem Computer-Hersteller in den USA. Er schrieb sogar ein Programm in C, mit dem automatisch Schlagwort-Karten generiert werden konnten. Ein Kollege erweiterte diese Grundidee später zu einem webbasierten Spiel.

 

Mittlerweile hat sich Bullshit-Bingo zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung unter jungen Leuten entwickelt. Das NDR-Satiremagazin „Extra 3“ hat beispielsweise ein „Markus-Lanz-Bullshit-Bingo“ entworfen, in dem die häufigsten Floskeln des Moderators aufgezählt werden.

 

Kuhfladen- oder Hühnerdreck-Bingo: Das Tier macht den Namen

 

Man teile eine Kuhweide in Felder auf und schließe Wetten darüber ab, in welchem dieser Felder die weidende Kuh ihren Fladen fallen lassen wird. So kurios sich dieses Spiel anhört, so beliebt ist es. Häufig sieht man es als Ankündigung in Zusammenhang mit Kirmesveranstaltungen oder ähnlichem. Berühmt für dieses Bingo-Spiel ist das schweizerische Lenk im Simmental, wo jeweils zum Jahresende mit zwei Kühen auf einer in 400 Felder aufgeteilten Weide gespielt wird.

 

Eine ähnliche Variante ist das Hühnerdreck-Bingo. Die Regeln sind die gleichen, allerdings hat dieses Spiel den Vorteil, dass es aufgrund der kleineren „Spielfiguren“ – Hühner – auch in geschlossenen Räumen gespielt werden kann.

 

Kuhweide oder Besprechungsraum: Eine Runde Bingo geht immer

 

Sollte es im Meeting einmal langweilig werden oder Sie für Ihr Picknick auf dem Lande noch ein lustiges Schmankerl suchen, probieren Sie es einfach mit einer der beiden Bingo-Varianten. Langweilig wird es mit diesen kuriosen Spielchen garantiert nicht.

 

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So funktioniert die NKL-Lotterie

Logo der NKL-Lotterie

Die NKL-Lotterie zeichnet sich durch ihr besonderes Spielprinzip als Klassenlotterie aus. Mit einem Los können Teilnehmer sechs Monate lang auf Gewinne hoffen. Interessierte sollten den Start einer Spielrunde nicht verpassen.

 

Ein Los, ein halbes Jahr in sechs Klassen Gewinnchancen

 

Spielrunden starten jeweils am 01. April und 01. Oktober und dauern sechs Monate. Dieser Zeitraum unterteilt sich in sechs Klassen, jede beginnt mit dem Monatsersten. Diese Aufteilung in Klassen interessiert deshalb, weil von Klasse zu Klasse die Ausschüttungssummen sowie der Betrag der Höchstgewinne steigen. Interessierte können jederzeit ein Los erwerben, bestenfalls besitzen sie aber bereits zum Spielstart eines. Es kostet nämlich immer den Komplettpreis, rückwirkende Ziehungsteilnahmen gibt es selbstverständlich nicht. Nur wer bereits zu Beginn ein Los kauft und dieses auch rechtzeitig bezahlt, sichert sich sämtliche Gewinnchancen.

 

Losanteile und Spielergänzungen

 

Wer an der NKL-Lotterie teilnehmen will, hat die Wahl zwischen vollen Losen und verschiedenen Losanteilen. Ein ganzes Los kostet am meisten, dafür erhalten die Spieler Gewinne auch in voller Höhe. Möchte jemand weniger investieren, kann er stattdessen 1/2-, 1/4-, 1/8- oder 1/16-Lose kaufen. Entsprechend niedriger fällt die Gewinnausschüttung aus. Bei einem Gewinn von einer Million Euro und einem 1/4-Los empfangen die Glücklichen 250.000 Euro. Die Entscheidung treffen Mitspieler jeweils beim Loserwerb, das gilt auch für die mögliche Teilnahme an den beiden Spielergänzungen:

 

  • Millionen-Joker: Mit diesem Zusatzspiel nehmen Losbesitzer während der sechs Klassen an Zusatzziehungen von insgesamt 230 Mal einer Million Euro teil.

  • Renten-Joker: In jeder Klasse verlost die Gesellschaft fünfzig Renten, die sie zehn Jahre lang auszahlt. Die Gewinnhöhen betragen 1.000, 3.000 und 10.000 Euro im Monat.

 

Wichtig: An diesen beiden Spielergänzungen kann nur teilnehmen, wer sich ein Los für die Klassenlotterie besorgt.

 

Gewinne bis zur Höhe von 16 Millionen* Euro einstreichen

 

Die NKL-Lotterie besticht durch ihre Einfachheit: Interessierte müssen nur auf die beiden Starttermine im Jahr achten und sich ein Mal ein Los kaufen, dann können sie ein halbes Jahr lang mit Spannung die täglichen Ziehungen verfolgen. Dabei muss aber keiner Sorge haben, einen Gewinn zu übersehen: Die Gesellschaft benachrichtigt automatisch darüber.

 

*So funktioniert der NKL-Jackpot: In der 1. Klasse werden dem Jackpot 3 Mill. € und von der 2. bis 5. Klasse jeweils 2 Mill. € zugeführt. In der 6. Klasse kommen dann 5 Mill. € dazu. Die angegebenen Beträge für die einzelnen Monate zeigen die aufaddierten Gewinnsummen, wenn der Jackpot in den ersten 5 Klassen nicht ausgespielt wird. Er wächst dann bis zur 6. Klasse auf 16 Mill. € an. Über die Ausspielung des Jackpots in den Monaten April bis August 2014 wird jeweils durch eine Vorziehung entschieden. Nur sofern bei der Vorziehung aus den Ziffern 0 bis 2 die Ziffer 0 gezogen wird, erfolgt im April bis August 2014 die Ausspielung des Jackpots. Die Chance, den 16-Millionen-€-Jackpot der 132. Lotterie zu gewinnen, beträgt 1: 22.781.250. Das maximale Verlustrisiko ist der Spieleinsatz.

 

Lotteriegewinn? So legen Sie das Geld sicher an

Symbolbild: Möglichkeiten zur Geldanlage

Ein Gewinn in der Lotterie ist immer willkommen. Millionen Menschen besitzen allein in Deutschland Lose für die verschiedenen Lotterien. Viele Spieler werden von der Aussicht auf einen warmen Geldregen angezogen. Jedes Jahr gibt es hunderte Gewinner, die Summen zwischen 100.000 Euro und mehreren Millionen Euro ihr Eigen nennen können. Die nächste Frage nach der ersten Euphorie lautet: Wohin mit dem Gewinn?

 

Lotteriegewinne sind steuerfrei

 

Das ist doch eine gute Nachricht: In Deutschland müssen Lotteriegewinne nicht versteuert werden. Doch Vorsicht! Das gilt nur für den Gewinn selbst und nicht für daraus erzielte Gewinne an den Finanzmärkten. Wo kann nun ein Lotteriegewinn investiert werden? Da gibt es prinzipiell keine Einschränkungen. Sicherlich liegt es nahe, damit erst einmal eine Reise zu buchen. Je nach Größe des Gewinns werden aber schon schnell weitere Wünsche wach. Der Kauf einer Immobilie oder die Investition in eine selbständige Existenz rücken plötzlich in greifbare Nähe. Doch zuerst einmal muss das Geld irgendwo angelegt werden. Das Girokonto ist natürlich eine Möglichkeit, allerdings sind die Zinsen hier eher mickrig. Tagesgeld ist da bei ebenso großer Flexibilität schon besser.

 

Lotteriegewinn sicher anlegen

 

Ein entscheidender Punkt bei der Geldanlage ist immer der Sicherheitsaspekt. Sowohl das Girokonto als auch die Geldanlage auf Tagesgeldkonten unterliegen in Deutschland bis zu einer gewissen Anlagesumme den verschiedenen Einlagensicherungssystemen. Bei größeren Lotteriegewinnen ist es ratsam, die genaue Höhe in Erfahrung zu bringen. Wer noch keine konkreten Pläne hat und sich erst einmal umfassend informieren möchte, der kann den Geldgewinn auch in Festgeld anlegen. Hier sind die Zinsen bei gleicher Sicherheit deutlich höher. Allerdings muss der Investor für einen vorher festgelegten Zeitraum auf sein Geld verzichten. Wenn der Lotteriegewinn dann nachhaltig investiert werden soll, gibt es dafür viele Möglichkeiten: Edelmetalle wie Gold und Silber gelten seit jeher als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Es kann auf keinen Fall schaden, etwas davon im Depot zu haben. Der Kauf einer Immobilie in ausgewählten Ballungsräumen wie Hamburg oder München kann ebenfalls eine sichere Geldanlage sein. Eine gut geplante Investition in die Nutzung erneuerbarer Energien – zum Beispiel über kompetente Infrastrukturfonds – kann langfristig eine gute Rendite einbringen.

 

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Familienunternehmen mit Tradition: NKL BOESCHE

Johann Peter Boesche
Johann Peter Boesche betreibt die Lotterie-Einnahme Boesche bereits in vierter Generation

Die Lotterie-Einnahme NKL Boesche ist Teil der Unternehmensgruppe Boesche mit Stammsitz in Hamburg und weiteren Niederlassungen in München und Kassel. Das Kerngeschäft bildet der Vertrieb von staatlichen Lotterielosen der NKL- und SKL-Lotterie. Lesen Sie im Folgenden, wie NKL Boesche zu einem der führenden Unternehmen der staatlichen Lotterie-Einnahmen wurde und wie die NKL-Lotterie abläuft.

 

Die Geschichte der Familie Boesche

 

Am Anfang der seit bereits vier Generationen bestehenden Firmengeschichte von NKL Boesche steht Gustav Carl Boesche: Dieser wird 1880 innerhalb von nur fünf Jahren vom  Adressenschreiber zum Geschäftsinhaber einer Hamburger Lotterie-Einnahme, die seit 1805 bestand. 34 Jahre später übernimmt Gustav Erich Boesche die Firma von seinem Vater, kurz bevor der erste Weltkrieg ausbricht. Aufgrund einer Verletzung im Jahre 1915 kann er sich jedoch erst 1917 vollends um den erfolgreichen Wiederaufbau des Geschäfts kümmern. Im Jahre 1950 übernimmt Gustav Carl Eduard Boesche das Unternehmen und leitet die Firma durch die gravierenden Veränderungen, die die Anfänge des Computerzeitalters mit sich bringen. 1989 wird dem Diplom-Kaufmann Johann Peter Boesche die Firmenleitung übertragen und später übernimmt er allein sogar alle Boesche-Lotterie-Einnahmen, was dem Unternehmen zu rasantem Aufschwung verhilft. Chancenträchtige neue Vertriebsformen werden erkannt und genutzt, der Wandel der Vertriebswege wird souverän gemeistert und eine weitere, etwa gleich große Lotterie-Einnahme wird hinzugekauft. Im Jahre 2005 feierte die staatliche Lotterie-Einnahme Boesche ihr 200-jähriges Jubiläum und wurde von der Handelskammer Hamburg mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

 

So funktioniert die Lotterie über NKL Boesche

 

Lotteriestart ist jeweils immer der 1. April und der 1. Oktober und es wird immer nach den Regeln einer Klassenlotterie gespielt. Hier gibt es sechs Klassen, jede dauert einen Monat, was die Spielzeit einer Lotterie auf ein halbes Jahr streckt. Viermal pro Monat erfolgt eine Hauptziehung, dort können dann neben den täglichen kleinen Gewinnsummen auch relativ hohe Gewinnbeträge erspielt werden. Jedoch werden nicht nur Geld-, sondern auch Sachpreise, wie Reisen, Autos und Häuser verlost. Zusätzlich werden Spielergänzungs-Joker angeboten, wie der Millionen- und Renten-Joker. Der Millionen-Joker stockt die Gewinnsumme massiv auf und der Renten-Joker bietet die Chance auf eine zusätzliche monatliche Rente. Voraussetzung für die Teilnahme an den Zusatzlotterien ist ein Los für das Hauptspiel. Über Anbieter wie NKL Boesche bekommt man entweder ganze, halbe, viertel, achtel oder sechzehntel Lose. Die gewählte Losform bestimmt hier den Preis pro Los. Bei Losanteilen fällt die Gewinnsumme dann auch entsprechend anteilig aus. Eine Ausnahme bilden hier die Sachpreise und die Extra-Einkommen.